Aktuelles

Familien benötigen Unterstützung

Ehrenamtlich Mitarbeitende in Neustadt und Wunstorf gesucht

Ein Generationswechsel, veränderte Lebensstrukturen - einige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen haben sich (leider) aus den Angeboten der Familienarbeit des Diakonieverbandes Hannover-Land im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf verabschieden müssen. Eine Ehrenamtliche ist auf privater Ebene in der begleiteten Familie verblieben. „So schön für die Familie, aber schade für die Arbeit,“ sagt Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier mit einem Augenzwinkern.

Jetzt fehlen helfende Hände bei den Angeboten wellcome und Bin da!. „Es gibt es bereits eine Warteliste für Familien, darunter drei mit Zwillingen," so Breier. Sie wünscht sich ein breit aufgestelltes Team für junge Familien im Kirchenkreis.

„Wir begleiten junge Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren, haben Geschwisterkinder im Blick und unterstützen rund ums Thema Kind und Familie - niedrigschwellig und lebensnah.“ Die Angebote finden im großen Rahmen des Netzwerks der Frühen Hilfen statt. Verweisberatung, persönliche/entlastende Gespräche, Anbindung im Netzwerk, Begleitung durch Ehrenamtliche in der Familie und durch die Koordinatorin - alles kostbare Aufgaben der Familienarbeit. Neben Reflexion und Austausch gehört auch Fortbildung für Ehrenamtliche zum Angebot, bedarfsorientiert im Ehrenamt. „Ehrenamtliche machen Zeitgeschenke für Familien. Vom Kinderwagen schieben, Zuhören bis zur Begleitung zum Kinderarzt und manchmal auch in eine Beratungsstelle.“ Die Arbeit ist sehr individuell, sowohl vom Inhaltlichen als auch vom Zeitaufwand. Regelmäßig werden etwa drei Wochenstunden geplant. „Natürlich machen Ehrenamtliche auch Urlaub - das ist ja klar und immer mitgedacht!“, betont Janet Breier.

Bei Interesse an einer Mitwirkung bitte melden bei: Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, An der Liebfrauenkirche 5/6, 31535 Neustadt, janet.breier@evlka.de, Tel. 05032 96 69 958

Woche der Diakonie zeigt, was Zusammenleben ausmacht

Vielfältiges Programm im Ev.- luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf – Ehrenamtliche und Einrichtungen setzen im September ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Neustadt/Wunstorf. Begegnung, Beratung, gemeinsames Essen, Musik, Gottesdienste – und zum Abschluss sogar Salsa: Unter dem Motto „Zusammen leben“ beteiligt sich der Ev.- luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf mit einem umfangreichen Programm an der Woche der Diakonie 2026. Zahlreiche Einrichtungen, Kirchengemeinden sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende zeigen dabei, wie vielfältig diakonische Arbeit in der Region ist – und wie nah sie an den konkreten Bedürfnissen der Menschen bleibt.

„Diakonie findet nicht irgendwo statt, sondern mitten im Alltag der Menschen“, sagt Janet Breier, Kirchenkreissozialarbeiterin und zuständig für Gemeinwesendiakonie im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Das diesjährige Motto „Zusammen leben“ treffe deshalb ziemlich genau den Kern der Arbeit. „Menschen kommen zu uns mit sehr unterschiedlichen Geschichten und Bedürfnissen. Sie suchen Beratung, Unterstützung oder Gemeinschaft. Oft geht es zunächst aber ganz einfach darum, einen Ort zu haben, an dem man willkommen ist.“

Genau diese Bandbreite spiegelt das Programm wider. Vom Infostand über Beratungsangebote und Cafés bis zu Konzerten, Gottesdiensten und gemeinsamen Aktionen reicht die Woche der Diakonie im Kirchenkreis. Die Veranstaltungen beginnen bereits Mitte August und ziehen sich bis zum 14. September. Im Zentrum stehen dabei Begegnung und Beteiligung: Menschen sollen nicht nur etwas über Diakonie erfahren, sondern miteinander ins Gespräch kommen und selbst aktiv werden.

Superintendent Rainer Müller-Jödicke sieht darin eine besondere Stärke der Woche der Diakonie. „Mich beeindruckt, mit wie viel Engagement Ehrenamtliche gemeinsam mit den beruflich Tätigen diese Angebote auf die Beine stellen“, sagt Müller-Jödicke. „Diese Vielfalt entsteht nicht am Schreibtisch. Sie entsteht, weil Menschen sehen, was vor Ort gebraucht wird, Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen.“

Wie unterschiedlich das aussehen kann, zeigt das Programm: Am Freitag, 4. September, stellen sich von 9 bis 13.30 Uhr die diakonischen Angebote in Neustadt mit einem Infostand vor der Liebfrauenkirche vor. Am 8. September lädt der Masithi Chor aus Eilvese gemeinsam mit MAJA-Mandelsloh zum „Kleinen Abendkonzert“ in die St.-Osdag-Kirche nach Mandelsloh ein. In der Begegnungsstätte Silbernkamp wird am 10. September gemeinsam gekocht. Hinzu kommen unter anderem Angebote für Familien und Senioren, Cafés, Vorträge, Gottesdienste und Aktionen in Wunstorf und Idensen.

Einen Termin legt Breier den Menschen besonders ans Herz: den Salsa-Abend am Montag, 14. September, um 19 Uhr im Haus der Kirche an Liebfrauen in Neustadt. Junge Menschen und Teilnehmende aus dem Migrationszentrum Hope zeigen dort Grundschritte und erste Figuren. Das Angebot ist kostenlos. „Salsa ist vielleicht nicht das Erste, woran man beim Wort Diakonie denkt – und gerade deshalb gefällt mir dieser Abend so gut“, sagt Breier. „Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen kommen zusammen, lernen voneinander, lachen und bewegen sich gemeinsam. Viel besser kann man unser Motto eigentlich nicht mit Leben füllen.“ Gemeinsam mit Lina Marcela Vega Pinzon (s. Bild) wird zum Mittanzen eingeladen.

Für Breier und Müller-Jödicke geht es dabei um mehr als eine Veranstaltungswoche. Steigende soziale Belastungen, Einsamkeit, Migration, finanzielle Sorgen oder die Begleitung von Familien und älteren Menschen zeigen aus ihrer Sicht, wie wichtig verlässliche soziale Strukturen vor Ort sind.

„Unsere Gesellschaft braucht Orte, an denen Menschen nicht danach gefragt werden, was sie leisten oder woher sie kommen“, sagt Müller-Jödicke. „Diakonie schafft solche Orte und bietet gleichzeitig ganz konkrete Hilfe. Deshalb ist sie ein unverzichtbarer Teil dessen, was Kirche in der Nachfolge Jesu für die Gesellschaft leisten kann.“

Beier ergänzt: „Wir erleben jeden Tag, wie groß der Bedarf an Beratung, Begleitung und Begegnung ist. Gleichzeitig erleben wir, wie viel möglich wird, wenn Menschen füreinander da sind. Genau darum geht es bei der Woche der Diakonie: nicht nur über Zusammenhalt zu reden, sondern ihn praktisch zu leben.“

Weitere Veranstaltungen finden bis Mitte September im gesamten Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf statt. Das vollständige Programm ist über die Kirchengemeinden und den Diakonieverband Hannover-Land erhältlich.

(Text und Bild: Mirko Bartels: Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf)

von links: Führt durch den Salsa-Abend: Lina Marcela Vega Pinzon mit Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier
von links: Führt durch den Salsa-Abend: Lina Marcela Vega Pinzon mit Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier

Woche(n) der Diakonie 2026 – Termine im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

  • Dienstag, 25. August, 9–13 Uhr · Wunstorf - Erste Hilfe für Senioren, Mehrgenerationenhaus – Haus der Vielfalt.
  • Freitag, 4. September, 9–13.30 Uhr · Neustadt - Infostand „zusammenleben“ vor der Liebfrauenkirche: Die diakonischen Angebote in Neustadt stellen sich vor.
  • Samstag, 5. September, 10–14 Uhr · Wunstorf - Infostand „zusammenleben“ vor der Stadtkirche.
  • Samstag, 5. September, 11–13 Uhr · Bokeloh - Kirche mit Kindern (KiMiKi): Basteln, Singen, Spielen, Essen und Beten.
  • Sonntag, 6. September, 10 Uhr · Wunstorf - Gottesdienst „Miteinander leben“, Stiftskirche.
  • Sonntag, 6. September, 11 Uhr · Idensen - Familiengottesdienst unterm Zirkuszelt, anschließend Suppe, Spielangebote, Kaffee und Kuchen.
  • 7. bis 12. September · Idensen - Aktionswoche unterm Zirkuszelt mit Cafés, Pflanzenbörse, Angeboten für Kinder, internationalem Café, Senioren-Café, Andacht, Musik und Abschlussgrillen.
  • Montag, 7. September, 17.30 Uhr · Wunstorf - Vortrag zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Mehrgenerationenhaus.
  • Dienstag, 8. September, 19 Uhr · Mandelsloh - „Kleines Abendkonzert“ mit dem Masithi Chor und MAJA-Mandelsloh, St.-Osdag-Kirche.
  • Mittwoch, 9. September, 18.30 Uhr · Wunstorf - „Film am Mittwoch“ mit anschließendem Austausch.
  • Donnerstag, 10. September · Neustadt - „Zusammenleben – zusammen kochen“, Begegnungsstätte Silbernkamp.
  • Freitag, 11. September, 10–15 Uhr · Wunstorf - „Zusammen leben, Zusammen weben“ im Kleiderladen, mit Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen.
  • Sonntag, 13. September, 11 Uhr - Ökumenischer Familiengottesdienst. Der Veranstaltungsort wird ab 1. September bekanntgegeben.
  • Sonntag, dem 13. September 17 Uhr - Dedensen-Gümmer, Spreinswinkel 4 - Punkt 5 Gottesdienst, anschließend Brot und Wein.

  • Montag, 14. September, 19 Uhr · Neustadt - Salsa-Abend mit Hope und jungen Menschen im Haus der Kirche an Liebfrauen. Menschen aus dem Migrationszentrum Hope vermitteln Grundschritte, Rhythmusgefühl und erste Figuren. Teilnahme kostenlos.

(Text: Mirko Bartels: Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf)

Woche(n) der Diakonie 2026

im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

ZUSAMMEN LEBEN – so lautet das diesjährige Motto der Woche(n) der Diakonie. Ein gutes Zusammenleben zu gestalten, ist Aufgabe der Politik, der Gesellschaft, der Diakonie und jeder/jedes Einzelnen.
ZUSAMMEN ANKOMMEN – das findet in vielen diakonischen Bereichen statt, z.B. in der Willkommensarbeit mit Flüchtlingen im Willkommensort Neustadt a. Rbge. oder im Migrationszentrum Hope.
ZUSAMMEN DA SEIN – heißt es in der Begleitung schwerkranker oder sterbender Menschen. In der ambulanten und stationären Hospizarbeit sind geschulte Ehrenamtliche und Hauptamtliche da.
ZUSAMMEN EINEN WEG FINDEN – ist fast immer Inhalt der Beratungsangebote wie Soziale Schuldnerberatung, Sozialberatung usw.
ZUSAMMEN MEHR ALS ESSEN – bei den Angeboten der Mittagstische und Cafés ist die gemeinsame Kommunikation das Mehr.
ZUSAMMEN WACHSEN – und größer werden erleben werdende Eltern und Familien bspw. in der Schwangerenberatung oder in der Familienbegleitung durch „Bin da! Gemeinsam durch die ersten Lebensjahre“.
ZUSAMMEN FÜR UND WIDER – Menschen in Willkommenskreisen setzen sich immer wieder für ein gutes ZUSAMMEN ein und halten das WIDER aus.
DIAKONIE lädt ein zu praktischem Tun, zum sozialen Engagement, zur Stärkung der Zivilcourage. Seien Sie dabei, lassen Sie sich inspirieren, zeigen Sie, dass wir ZUSAMMEN viel bewegen. Wir freuen uns auf Sie!

Janet Breier & Annette Holaschke
Kirchenkreissozialarbeit/Gemeinwesendiakonie
im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

Sandra Heuer & Jörg Engmann
Geschäftsführende des Diakonieverbandes Hannover-Land

Woche(n) der Diakonie in Dedensen-Gümmer

Einladung zum Punkt 5 Gottsdienst

wann: Sonntag, dem 13.09.2026 um 17.00 Uhr

Ort: Seelze-Gümmer, Spreinswinkel 4

Nach dem Gottesdienst wird noch Brot und Wein angeboten.

Woche(n) der Diakonie im Mehrgenerationenhaus Wunstorf

Das Mehrgenerationenhaus "Haus der Vielfalt" lädt zu Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Diakonie:

05.09. – Info Stand Stadtkirche 10-14 Uhr

07.09. – Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht um 17.30 Uhr - Mit der Veranstaltung soll es Ihnen leichter gemacht werden eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu erstellen und zu verstehen, denn eigentlich sollte jede volljährige Person diese Vollmacht erstellt haben. Doch viele tun sich damit schwer oder glauben, dass sie nur im fortgeschrittenen Alter wichtig wären – was so nicht richtig ist. Nach einer Einführung durch Dipl. Soz.-Päd. Elke Pietzsch wird ausreichend Zeit sein Ihre Fragen zu stellen und zu erörtern. Eintritt frei.

09.09. – Film am Mittwoch um 18.30 Uhr - Feinsinniger Science-Fiction-Film über eine Berliner Archäologin, die drei Wochen lang mit einem Humanoiden zusammenlebt und herausfinden will, wo die Grenze zwischen Mensch und Maschine verläuft. Veranstaltungsort: Stadtkirche in Kooperation mit Stiftskirchengemeinde

11.09. – Kaffee zur Marktzeit mit Quiz 10 Uhr

11.09. – Gemeinsamer Mittagstisch 12 Uhr - In Gesellschaft schmeckt es besser. Begegnung und Austausch. Zu Gast: Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen

Stellenausschreibung

Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (m/w/d) (Dipl./ B.A.) oder eine vergleichbar qualifizierte Person ab 1. Dezember 2026 oder später für 20 Wochenstunden, mit Dienstsitz in Wunstorf, gesucht

Bereit für eine verantwortungsvolle und sinnstiftende Aufgabe?

Für unser Mehrgenerationenhaus - Haus der Vielfalt in Wunstorf (kurz MGH) suchen wir eine/einen neue/n Koordinator:in.

Schwerpunkte der Arbeit des MGH sind Angebote für Menschen jeden Alters und Familien - insbesondere nachbarschaftliche sowie die Selbsthilfe fördernde und generationsübergreifende Angebote.

Ihre Aufgaben

  • Koordination des Betriebes des Mehrgenerationenhauses Wunstorf
  • Planung und Management der Programmstruktur
  • Organisation und Umsetzung generationsübergreifender Angebote
  • Stetige Weiterentwicklung und Umsetzung des Konzeptes unter Berücksichtigung der Qualitätskriterien für MGHs
  • Administrative Aufgaben, u.a. bei Antragstellungen und Evaluationen
  • Gewinnung, Schulung und Begleitung von ehrenamtlichen Kräften
  • Lokale Öffentlichkeitsarbeit und Mitwirkung im ÖA Gesamtkonzept des Hauses
  • Vernetzung bzw. Kooperation des Mehrgenerationenhauses mit kirchlichen, kommunalen und relevanten sozialen Einrichtungen in und um Wunstorf

Unsere Anforderungen

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Dipl./BA) oder vergleichbare Qualifikation
  • Sicherheit und kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit Menschen unterschiedlichen Alters
  • Erfahrungen in der offenen Altenarbeit, Bildungsarbeit bzw. sozialen Gruppenarbeit
  • Erfahrungen in der Begleitung von Ehrenamtlichen
  • Kompetenzen in der Gremienarbeit
  • EDV-Kenntnisse (mind. Standardprogramme)
  • Teamfähigkeit und Organisationstalent
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Bereitschaft zur zeitweisen Arbeit an Abenden und Wochenenden
  • Führerschein
  • Identifikation mit den Zielen der Diakonie

Die Tätigkeit als pädagogische Fachkraft im Mehrgenerationenhaus der Diakonie hat einen Bezug zum evangelischen Bildungsauftrag. Daher setzen wir grundsätzlich die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen ist, für die Mitarbeit voraus.

Das bieten wir Ihnen

  • Eine unbefristete Teilzeitstelle (51% einer Vollzeitbeschäftigung / 20 Wochenstunden). Sollten Sie einen größeren Stundenwunsch haben, sprechen Sie uns bitte direkt an; ggf. könnte durch weitere Stellenanteile in benachbarten Fachgebieten das Stundenvolumen aufgestockt werden.
  • Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Ein Team von über 60 engagierten ehrenamtlich Tätigen
  • Vergütung nach DienstVO i.V.m. TVöD-SuE
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Fortbildung
  • Dynamisches Arbeitsumfeld in einem kompetenten und wertschätzenden Diakonie Umfeld
  • Anteilig flexible Arbeitszeiten

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns, Sie bald kennen zu lernen.

Sollten weiterführende Fragen zu den Aufgaben, den Benefits oder dem Bewerbungsprozess aufkommen, melden Sie sich gerne bei:

Jörg Engmann und Sandra Heuer

Geschäftsführende

05109 5195-42

sandra.heuer@evlka.de; joerg.engmann@evlka.de

www.dv-hl.de

Senden Sie uns Ihre Bewerbungs-unterlagen bitte an:

bewerbung.dv-hl@evlka.de

Detaillierte Informationen darüber, wie wir Ihre personenbezogenen Daten erfassen, verarbeiten und schützen, finden Sie unter folgendem Link:
www.dv-hl.de/ueber_uns/impressum_datenschutz/datenschutzinformationen

Keine Scheu vor der Politik

Konfis und junge Ehrenamtliche treffen Neustadts Bürgermeisterkandidaten

Wie sieht Neustadt in zehn Jahren aus? Was fehlt jungen Menschen in der Stadt? Und welches Lied gehört eigentlich auf die persönliche Wahlkampf-Playlist? Eine gute Stunde lang haben Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie junge Ehrenamtliche der Evangelischen Jugend die Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten in Neustadt kennengelernt – und dabei wenig Scheu vor der Politik gezeigt.

Zu der Begegnung im Haus an der Kirche bei Liebfrauen hatten gemeinsam die Evangelische Jugend und die Kirchenkreisdiakonie eingeladen. Entwickelt und vorbereitet hatten das Format Janet Breier von der Diakonie, Merit Breier, Diakonin für junge Erwachsene im Kirchenkreis, zwei junge Ehrenamtliche und Diakon Ulf Elmhorst von der Evangelischen Jugend. Die Moderation an diesem Nachmittag übernahmen Janet und Merit Breier.

Los ging es um 16.30 Uhr mit einer ungewöhnlichen Vorstellungsrunde. Neben Name, Partei, Alter und Beruf waren auch persönliche Antworten gefragt. Welches Kinderbuch ist in Erinnerung geblieben? Welcher Song passt zum Wahlkampf? Und was würde auf einer riesigen Werbetafel am Times Square stehen, wenn dort nur eine einzige Botschaft Platz hätte? Eine Minute Zeit hatten die Kandidatinnen und Kandidaten bei der ersten Vorstellungsrunde vor den rund 70 Jugendlichen. Beim nächsten Punkt, dem sogenannten Eckenkennenlernen, blieb es sportlich: Sieben Ecken, sieben Fragen und wieder nur eine Minute Zeit bei den jeweiligen Gruppen, bevor ein beherzter Schlag auf eine Klangschale das Zeichen zum Weiterziehen gab.

„Uns war wichtig, keinen klassischen politischen Frage-Antwort-Abend zu veranstalten“, sagt Janet Breier. „Die jungen Menschen sollten mit den Kandidatinnen und Kandidaten wirklich ins Gespräch kommen können – und genau das ist bereits in der ersten Runde passiert.“

Im anschließenden World Café wurde an verschiedenen Tischen über Neustadt gesprochen. Die Themen reichten von Ehrenamt und Wahlbeteiligung über Klimaschutz bis zur Frage, wie die Stadt in zehn Jahren aussehen könnte. Die Gespräche waren angeregt – und die Jugendlichen keineswegs zurückhaltend. Zur Sprache kamen beispielsweise die eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt, die schwierige Situation beim öffentlichen Nahverkehr und teilweise wenig ansprechende Bedingungen an den Schulen. Eine Lösung für den Klimawandel fanden Jugendliche und Bürgermeisterkandidaten an diesem Nachmittag allerdings auch nicht.

„Man merkt schnell, dass Jugendliche sehr konkrete Vorstellungen davon haben, was in ihrer Stadt gut läuft und was nicht“, sagt Ulf Elmhorst. „Man muss ihnen nur den Raum geben, ihre Fragen und ihre Sicht der Dinge einzubringen.“

Auch Superintendent Rainer Müller-Jödicke war als Gast dabei und beteiligte sich an einem der Tische am World Café. Zum Abschluss fassten die Kandidatinnen und Kandidaten zusammen, was sie aus ihren jeweiligen Gesprächsgruppen mitnahmen.

Sechs der sieben Bewerberinnen und Bewerber um das Bürgermeisteramt nahmen an der Veranstaltung teil; Lisa Behme war nicht dabei. Viel Zeit blieb an diesem Nachmittag ohnehin nicht: Nach gut einer Stunde ging es für die Kandidatinnen und Kandidaten direkt weiter zur Sitzung des Neustädter Rates.

Was blieb, waren viele Gespräche – und die Erfahrung, dass zwischen jungen Menschen und Kommunalpolitik deutlich weniger Abstand liegen muss, als man vielleicht vermuten könnte.

Info:  

**Die Bürgermeisterkandidaten**

Sieben Bewerberinnen und Bewerber treten bei der Bürgermeisterwahl in Neustadt am Rübenberge an: **Rebecca Schamber (SPD), Silvia Luft (CDU), Elisabeth Knelangen (parteilos, unterstützt von Bündnis 90/Die Grünen), Benjamin Graen (FDP), Lisa Behme (Die Linke), Birgit Nowack (dieBasis) und Thomas Iseke (parteilos).**

An der Begegnung mit den Jugendlichen nahmen sechs von ihnen teil. Lisa Behme war nicht dabei. Die Bürgermeisterwahl findet am **13. September 2026** statt.

Text und Bild: Mirko Bartels: Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

Besuch der Bürgermeisterkandidaten in der Begegnungsstätte Silbernkamp

Bürgermeisterkandidaten informieren sich über Angebote und Finanzierung

Was braucht eine Stadt, damit Menschen nicht erst dann Unterstützung finden, wenn Probleme groß geworden sind? In der Begegnungsstätte Silbernkamp haben sich Bürgermeisterkandidaten der Stadt Neustadt über die Arbeit, die Angebote und die finanzielle Situation der Einrichtung informiert.

Eingeladen hatten der Diakonieverband Hannover-Land und die Begegnungsstätte. Diakonie-Mitarbeiterin Janet Breier und Begegnunsstätten-Koordinatorin Tina Heine führten durch die Räume und stellten die Angebote vor: offene Treffen, Gruppen für Kinder, Familien und ältere Menschen, Kreativ- und Bildungsangebote, Unterstützung im Alltag, Kooperationen im Stadtteil und viel Raum für ehrenamtliches Engagement.

Wie lebendig die Räume genutzt werden, zeigte sich schon während des Besuchs. In der gut ausgestatteten Küche traf sich gerade eine Gruppe zum Austausch. Die Kandidaten konnten so direkt mit Nutzerinnen und Nutzern sprechen und erleben, was die Begegnungsstätte im Alltag bedeutet: ein Ort, an dem Menschen sich kennen, Hilfe finden, Ideen einbringen und Gemeinschaft erleben.

Dabei geht es nicht nur um Begegnung, sondern auch um Prävention. Der Blick auf den prall gefüllten Belegungskalender der Einrichtung und die Art der Angebote machten deutlich, dass Orte wie die Begegnungsstätte eine vorsorgende Funktion für die Stadt haben. Niedrigschwellige Angebote wie der Silbernkamp schaffen Kontakte, stärken Nachbarschaft und binden Menschen frühzeitig ein, bevor aus Einsamkeit, Überforderung oder fehlender Unterstützung größere Problemlagen werden. Prävention sei deshalb nicht nur sozial sinnvoll, sondern auch kommunalpolitisch relevant: Was früh aufgefangen wird, muss später nicht mit deutlich höherem Aufwand repariert werden, waren sich Gäste und Gastgebende einig.

„Hier geht es nicht um ein nettes Zusatzangebot“, sagte Superintendent und Vorstandsmitglied der teilfinanzierenden Stiftung St. Nicolaistift Rainer Müller-Jödicke. „Die Begegnungsstätte ist ein Stück soziale Infrastruktur. Sie stärkt Nachbarschaft, Ehrenamt und Teilhabe, bevor aus kleinen Belastungen große Probleme werden.“

Dass diese Arbeit nicht zum Nulltarif zu haben ist, machte Diakonie-Geschäftsführer Jörg Engmann in einem kurzen Vortrag zur Kostenstruktur deutlich. Die Begegnungsstätte benötigt jährlich rund 124.000 Euro. Größter Kostenblock ist das Personal mit etwa 43 Prozent. Dabei arbeitet die Einrichtung bereits mit sehr knapper Ausstattung: Für Leitung, Koordination und die Begleitung der zahlreichen Ehrenamtlichen steht nur etwa eine halbe Stelle zur Verfügung. Knapp 30 Prozent entfallen auf Miete und Nebenkosten für die gut 200 Quadratmeter großen Räume. Hinzu kommen tägliche Reinigung, Betrieb, Material und Verwaltung.

Finanziert wird die Begegnungsstätte aus mehreren Quellen. Die Stadt Neustadt beteiligt sich mit 20.788 Euro jährlich, dieser Zuschuss ist bis 2028 zugesagt. Weitere Mittel kommen unter anderem von LeineHeimat beziehungsweise Bauverein, der Diakonie als Träger, der Liebfrauenkirchengemeinde, der Diakoniestation und dem Nikolaistift. Auch geförderte Projekte und geringe Kursgebühren tragen zur Finanzierung bei.

Trotz dieser Bausteine bleibt eine Lücke von knapp 40.000 Euro im Jahr, beschrieb Engmann. Das entspricht rund 30 Prozent des Finanzbedarfs. Diese Summe müsste am Ende die Diakonie als Träger auffangen. „Wir wollen deshalb Fundraising als zusätzliche Säule aufbauen.“ Kurzfristig werde das die Lücke aber nicht vollständig schließen können, machte Engmann deutlich.

Mehrere Kandidaten verwiesen im Gespräch auf die angespannte Haushaltslage der Stadt. Gerade deshalb, so wurde deutlich, werde die Frage nach dauerhaft tragfähigen Lösungen nicht einfacher. Denn: Über städtische Zuschüsse entscheidet am Ende der Rat der Stadt. Der Besuch machte aber einmal mehr sichtbar, worum es bei solchen Entscheidungen konkret geht: nicht um abstrakte Haushaltsposten, sondern um Orte, an denen Menschen Unterstützung, Kontakt und Gemeinschaft finden.

Der entscheidende Punkt für alle Beteiligten: Die Begegnungsstätte hat weniger ein Ausgaben- als ein Einnahmenproblem. „Bei Personal und Verwaltung bestehen kaum noch realistische Einsparmöglichkeiten, ohne Angebot, Verlässlichkeit und die Unterstützung der Ehrenamtlichen zu gefährden“, sagte Engmann. Spätestens für die Zeit nach 2028 braucht die Einrichtung deshalb eine tragfähige Perspektive.

Die Begegnungsstätte Silbernkamp steht damit exemplarisch für eine kommunalpolitische Grundfrage: Was muss eine Stadt auch in schwierigen Haushaltszeiten verlässlich ermöglichen, damit soziales Leben vor Ort nicht ausdünnt und Probleme nicht erst dann bearbeitet werden, wenn sie teuer geworden sind?

Text und Bild: Mirko Bartels (Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf)

Fröhliches Zusammensein bei der 2. Babybegrüßung der Stadt Neustadt a. Rbge. und den Familien unterstützenden Angeboten des Diakonieverbandes Hannover-Land

10 Babys, 16 Eltern und zwei Gastgeberinnen – die Veranstaltung zur 2. Babybegrüßung war ein voller Erfolg. Im Garten im Haus der Kirche an Liebfrauen gab es fröhliche und informative Begegnungen.

Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen Angela Sperling und Janet Breier vom Diakonieverband Hannover-Land hatten eingeladen zu Frühstück, Begegnung, Information und Kennenlernen. Der schattige Garten war ideal für Eltern und Kinder und so kam es zu vielen Gesprächen und regen Austausch.
„Wir freuen uns, dass es auch bei der zweiten Veranstaltung der Babybegrüßung so zahlreiche Anmeldungen gab!“, so Angela Sperling, die als Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen ihre Aufgaben und Angebote vorstellte.
„Eltern begleiten, Familien orientierte Angebote und Gruppen bis zu entlastenden Gesprächen bilden das Gesamtangebot für Familien mit Kindern bis 3 Jahre im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf.“, so Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, die die Familienarbeit des Diakonieverbandes koordiniert.
Die Botschaft der Gastgeberinnen an die Eltern: „Wir sind für Sie/Euch als Familien da!“ Beide freuen sich bereits jetzt auf die 3. Veranstaltung, die mit Blick auf Neugeborene in Neustadt in den Monaten Juli bis Dezember 2026 voraussichtlich im Januar 2027 stattfinden wird.

Bei Fragen ist Angela Sperling, Stadt Neustadt/Frühe Hilfen, erreichbar unter asperling@neustadt-a-rbge.de Tel.: 05032  8451335. Als Ansprechpartnerin für die Familien unterstützenden Angebote des Diakonieverbandes ist Janet Breier unter janet.breier@evlka. Tel.: 05032 9669958 zu erreichen.

20 Jahre Begegnungsstätte Silbernkamp

Jubiläumsfest mit Straßenflohmarkt

Wir feiern ein Jubiläumsfest mit Straßenflohmarkt rund um die Albert-Schweitzer-Straße mit einem bunten Programm:

  • 11 Uhr Eröffnung im Garten der Begegnungsstätte
  • 12 Uhr Gedichte mit Ulrike Ostermann aus „Ein lyrischer Stadtspaziergang“
  • 13 Uhr Kindermagier Linus
  • 14 Uhr Offenes Singen mit Christiane Oltmanns von der Musikschule
  • 15 Uhr Trommlerinnen der Begegnungsstätte Silbernkamp

Sonnabend, 20. Juni, 11 bis 16 Uhr

Seit 20 Jahren ist die Begegnungsstätte Silbernkamp ein Ort für Angebote,
Gespräche und gemeinsames Leben im Quartier.
Das feiern wir – drinnen, draußen und gemeinsam mit:

Straßenflohmarkt, Bastelei und Kinderschminken, Rallye durch das Wohngebiet, Kaffee und Kuchen

Begegnungsstätte Silbernkamp

Silbernkamp 8, 31535 Neustadt

(Eingang: Albert-Schweitzer-Straße)

Tel.: 05032 8017887

Email: Begegnungsstaette-Silbernkamp.Neustadt@evlka.de

„Wir für Neustadt“

Ehrenamtliches Engagement bewegt die Neustädter

18 Vereine und Institution u. a. aus Kultur, Sport, Stadt Neustadt a. Rbge. und Diakonieverband Hannover-Land stellten ihre Angebote mit Blick auf ehrenamtliches Engagement vor. Zahlreiche Besucher*innen fanden den Weg in den Ratssaal der Stadt Neustadt a. Rbge. und informierten sich über die Möglichkeit, in „ihrer Stadt“ ehrenamtlich tätig zu sein. Solche, die bereits ehrenamtlich tätig sind und diejenigen, die sich auf der Suche nach dem richtigen Tätigkeitsfeld befinden. Vertreter*innen der sich präsentierenden Akteure bewarben mit viel Herz ihre Angebote und berichteten über die verschiedenen Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Angeregte Gespräch, viel Austausch zwischen den Akteuren untereinander und weitere Verabredungen ließen diesen Abend erneut zu einem Erfolg werden. „Toll, wie viele Menschen mit den verschiedensten Interessen an diesem Abend den Weg gefunden haben und sich informieren!“, freuen sich Inga Heidemann, Stadt Neustadt a. Rbge. und Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier vom Diakonieverband Hannover Land. Wird es eine dritte Veranstaltung „Wir für Neustadt“ geben? Darüber werden sich beide Organisatorinnen verständigen, man darf gespannt sein.

Kirchenkrümel- jeden Mittwoch im Haus der Kirche

Eltern-Kind-Gruppe in Neustadt

Jeden Mittwoch von 9.30-11 Uhr werden die Kirchenkrümel im Haus der Kirche (An der Liebfrauenkirche5/6) angeboten. Eltern und Kinder bis 18 Monaten sind eingeladen in gemütlicher Atmosphäre andere Eltern mit ihren Babys zu treffen, Kaffee und Tee zu trinken, sich auszutauschen etc. Das Kennenlernen von Geräuschen, Babymassage, Erleben von verschiedenen Materialien und vieles mehr können die Kleinen gemeinsam erleben. Aber auch ein Austausch zwischen den Eltern und möglichen Problemen stehen vorne an. Wöchentlich gibt es verschiedene Themen rund ums Kind und die Familie und um das eigene ICH. Der Eltern-Kind-Treff kommt den Wünschen junger Eltern entgegen.

10 Jahre Familien-Café Vielfalt

Eine Feier mit besonderen Empfindungen!

Am 7. Dezember konnte das Familien-Cafè-Vielfalt 10jähriges Bestehen feiern. Genau am 7.12.2015 öffnete das Familien-Café Vielfalt, der Begegnungsort für in Neustadt lebende Geflüchtete und Neustädter*innen seine Türen im Haus der Kirche an Liebfrauen zum ersten Mal.

Jetzt wurde mit allen bisher tätigen Ehrenamtlichen gefeiert, eine Party mit den Gästen des Cafés wird im Frühsommer 2026 nachgeholt. „Ich freue mich sehr, dass es dieses Angebot nach so langer Zeit in Kooperation der Liebfrauenkirchengemeinde und dem Diakonieverband Hannover-Land noch immer gibt.“, so Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier. „Wir begrüßen montags 15 h bis 16.30 h im Saal im Haus der Kirche an Liebfrauen Menschen vieler Nationalitäten, die bei Kaffee/Tee und Gebäck miteinander ins Gespräch gehen, sich kennenlernen,  aber auch mit Neustädtern im Austausch sein können.“, so Projektverantwortlicher Dieter Jaehnke.
Ergänzt wird das Angebot durch Bildungsbausteine sowie Erkundungen im Neustädter Land. Ein Migrationsfachberater ist montags im Café vor Ort. „Bis zu 25 Kinder von 0 bis etwa 12 Jahren erfahren Spiel, Spaß und Freude.

Ein Team von derzeit etwa 20 ehrenamtlich Tätigen macht dieses besondere Angebot erst möglich und würde sich über weitere Unterstützung sehr freuen.“ wirbt Janet Breier. Auch sind Neustädter*innen eingeladen, am Kaffeetisch mit ins Gespräch zu gehen. Bei Interesse an der Mitwirkung im ehrenamtlichen Team des Familien-Cafés Vielfalt melden Sie sich bitte bei Dieter Jaehnke, dieter.jaehnke@evlka.de, T 05032 93 23 526, mobil: 0172 515 65 09 oder Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, janet.breier@evlka.de, T 0 50 32 – 96 69 958.

 

Sozialer Mittagstisch „Plaudertopf“

Ehrenamtliche Unterstützung gesucht!

In der Kirchengemeinde Liebfrauen wird in einem besonderen Projekt gemeinsam gegessen, gelernt und viel gelacht. Seit September engagieren sich 12 ehrenamtlich Tätige im Projekt Mittagstisch „Plaudertopf“.

In Kooperation mit dem Diakonieverband Hannover-Land wird an drei Tagen in der Woche für jeweils 25 Kinder der Grundschule Stockhausenstraße der Mittagstisch „Plaudertopf“ angeboten. Regional und saisonal gemeinsam essen wird durch Carolina Ott und ihr ehrenamtliches Team jede Woche sichergestellt. „Mit den Kindern kommt das Lachen ins Haus der Kirche!“, sagt Carolina Ott, die jede Mahlzeit frisch zubereitet. Dabei wird sie von vielen ehrenamtlich Tätigen unterstützt beim Kochen, Auf- und Abbau und auch bei der Betreuung der Kinder. Die Zutaten kommen aus der Region. „Wir freuen uns dabei riesig über die Unterstützung vom Hofladen Nina Hauswald aus Bevensen!“, so Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, die berichtet, dass der „Plaudertopf“ auch 2026 weitergeht.

Um den Weg von der Grundschule Stockhausenstraße zum Haus der Kirche für die Kinder sicher zu gestalten, werden Mitwirkende gesucht, die dienstags, mittwochs und donnerstags die Wegbegleitung mit sicherstellen. Der Mittagstisch macht jeweils in den Schulferien Pause.

Bei Interesse an der Mitwirkung im ehrenamtlichen Team des „Plaudertopfs“ melden Sie sich bitte bei Ehrenamtskoordinatorin Olena Gorodyska, olena.gorodyska@evlka.de, T 01 51 – 22 50 54 94 oder Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, janet.breier@evlka.de, T 0 50 32 – 96 69 958.

Bücher machen Schule

Zugang zu Bildung und Teilhabe ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiges Fundament.
Für Familien mit geringem Einkommen ist es allerdings meist eine große Herausforderung, die vielen Ausgaben zu finanzieren. Besonders mit Beginn der Schulzeit kommen weitere große Kosten hinzu.

Die verschiedenen Leistungen für Bildung und Teilhabe (BuT) unterstützen Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene aus Familien, die wenig Geld haben. Damit können Kinder Angebote in Schule und Freizeit nutzen, wenn ihre Eltern die Kosten dafür sonst nicht bezahlen könnten.

Dazu zählt unter anderem auch Material für den persönlichen Schulbedarf wie bspw. Mappen, Hefte, Stifte und weiteres mehr. 

Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss haben Familien, die eine der folgenden Leistungen beziehen:
Bürgergeld, Kinderzuschlag, Sozialhilfe, Wohngeld oder Asylbewerber-Leistungen.

Wer keine der genannten Leistungen erhält, aber nicht über genügend Geld verfügt, um die Kosten zu bezahlen, kann seinen individuellen Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen prüfen lassen. Bedarfe für Bildung erhalten Schülerinnen und Schüler bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, sofern sie eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen und keine Ausbildungsvergütung erhalten.

Weitere Informationen zu den Leistungen für Bildung und Teilhabe erhalten Sie z.B. beim familienportal.de oder der Region Hannover.
Flyer in verschiedenen Sprachen finden Sie hier: www.hannover.de/Bildungs-und-Teilhabepaket/Flyer

Was viele nicht wissen:

Die Kosten für Schulbücher und Arbeitshefte, die nicht ausgeliehen werden können, aber in der Schule benötigt werden, können zusätzlich vom Jobcenter Region Hannover oder den kommunalen Sozialämtern übernommen werden. Das ist aber nur möglich, wenn die Bücher und Arbeitshefte eine ISBN-Nummer haben.

Für eine Kostenübernahme muss lediglich ein formloser Antrag beim JobCenter der Region Hannover oder dem Sozialamt gestellt werden. Als Nachweis ist eine Liste oder Bestätigung der Schule über die zu beschaffenden Schulbücher/-hefte und deren Kosten beizufügen.

Gerne beraten wir Sie und helfen Ihnen dabei, einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen. Sie können hierfür das Muster im Download-Bereich weiter unten nutzen.

Vereinbaren Sie gerne einen kostenfreien Beratungstermin mit uns!
Sie können auch – ohne Anmeldung – zu einem der offenen Termine in Ihrer Nähe kommen.

Dafür bringen Sie bitte folgendes mit:

Ihren aktuellen Leistungsbescheid sowie die Schulbuch- bzw. Materialliste der Schule für Ihre Kinder.

Ansprechpartnerin für Unterstützung:  Annette Holaschke

Tel.: 05031 3907

E-Mail: dw.neustadt-wunstorf@evlka.de

Gemeinsamer Kochabend - es war fröhlich, informativ und sehr lecker!

Diakoniebeauftragte, Mitglieder des Diakonie- und Seelsorgeausschusses der Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf und Superintendent Rainer Müller Jödicke haben gemeinsam mit den Kirchenkreissozialarbeiterinnen Annette Holaschke und Janet Breier einen bunten Abend verbracht.

Nach einer ausführlichen Vorstellungsrunde in der Abendsonne im Garten der Liebfrauenkirchengemeinde ging es gemeinsam in die Küche. Drei Gänge wollten gekocht werden. In der Küche ging es fröhlich zu, es wurde gemeinsam geschnippelt, gelacht, gerührt und abgeschmeckt.

Beim gemeinsamen Essen gab es viele schöne Gespräche und alle waren sich in zwei Dingen einig: Ein toller Start in die gemeinsame Arbeit und ein Abend, der wiederholt werden sollte.

Seit über 30 Jahren gelebte Willkommenskultur

AK Asyl & Integration / Wunstorf

Der Arbeitskreis Asyl und Integration engagiert sich seit mehr als drei Jahrzehnten dafür, Geflüchteten in Wunstorf das Ankommen zu erleichtern.
Besonders Sprachkurse und Hausaufgabenhilfe haben vielen Neuankömmlingen geholfen, ihren Weg in Schule, Studium und Beruf erfolgreich zu meistern.

Ein gutes Beispiel dafür ist Sami Aiyoubi, der 2005 aus Syrien nach Wunstorf kam. Dank der Unterstützung des Arbeitskreises konnten seine Kinder erfolgreich studieren. Heute arbeitet Aiyoubi als Busfahrer und hilft selbst als Dolmetscher anderen Geflüchteten. Seit Juli 2024 arbeitet er mit einem kleinen Stundenumfang im Diakonieverband Hannover-Land und leitet den Arbeitskreis.

Ein Herzstück der Arbeit ist das Café International – Ein Ort der Begegnung und Integration. Das Café, das jeden Freitag in der Geschäftsstelle der Wunstorfer Grünen stattfindet, ist längst mehr als ein Treffpunkt – es ist ein Ort des Austauschs, der Beratung und praktischen Unterstützung. Es ist eine feste Anlaufstelle für die Neubürgerinnen und Bürger in Wunstorf.

Viele der 2015 Geflüchteten sind längst in Wunstorf angekommen, haben Berufe erlernt oder ein Studium absolviert. Ein besonderer Dank gilt dem verstorbenen Alfred Schröcker, dessen Engagement maßgeblich zur Integration beitrug. Schröcker war einer der ältesten Unterstützer in Wunstorf, blickte auf über 30 Jahre Engagement im AK Asyl zurück. Schon 1986 entstand ein erstes Hilfsnetzwerk für vietnamesische „Boat People“, das Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfe und Unterstützung im Alltag organisierte. Besonders der Kontakt mit Behörden und Vermietern stellte damals wie heute eine Herausforderung dar, der sich Schröcker immer wieder stellte. Schröcker hat zum erfolgreichen Aufbau von ehrenamtlichen helfenden Kreisen erheblich beigetragen.

Wir danken den Förderern des AK Asyl & Integration: Stadt Wunstorf, Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf und dem Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e. V.

„Zettelwirtschaft & mehr!“ – Ehrenamtliche für neues Angebot gesucht! Unterstützung bei Anträgen und Struktur in der Ablage

Antragsformulare verstehen und zur Vorlage bei Behörden ausfüllen, das ist für viele Menschen im bürokratischen Dschungel eine große Herausforderung. „Das Sortieren der eigenen Ablage, den Überblick behalten und keine Fristen verpassen – hierbei möchte das neue Angebot „Zettelwirtschaft & mehr!“ unterstützen.“, so Ehrenamtskoordinatorin Heike Schulze vom Diakonieverband Hannover-Land.

Gemeinsam mit Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier wirbt sie um ehrenamtliche Mitarbeit im neuen Angebot, das auch die Ausfüllung von Formularen im Focus hat. „Im zeitlichen Aufwand sehr individuell und begleitet durch die Ehrenamtskoordina­torin Heike Schulze ist die Mitwirkung eine tolle Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren.“, findet Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, die gemeinsam mit Heike Schulze dieses Angebot begleitet.

Fragen zum Projekt und möglichen Mitarbeit beantwortet Ehrenamtskoordinatorin Heike Schulze. Ihre offene Sprechzeit ist mittwochs von 9 – 12 h. Weitere Termine nach Vereinbarung. Frau Schulze ist erreichbar im Mehrgenerationenhaus Wunstorf, Bäckerstraße 6, Wunstorf, Tel. 05031 – 9585150 und per Email heike.schulze@evlka.de

Janet Breier und Heike Schulze suchen Ehrenamtliche für neues Projekt