Diakonieluftballons

Diakonie - Wir sind in den verschiedensten Lebenssituationen für Sie da!

Im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf gibt es Beratungsdienste, ambulante und stationäre Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Selbsthilfegruppen und Arbeitskreise, die Ihnen bei persönlichen, familiären und sozialen Fragen und Problemlagen zur Seite stehen. Die Diakonie als christliche Nächstenliebe steht allen Menschen unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung zur Verfügung.

Losung Freitag, 11. September 2026

David und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.

1.Chronik 13,8

arbeitsagentur

Im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf gibt es Beratungsdienste, ambulante und stationäre Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Selbsthilfegruppen und Arbeitskreise, die Ihnen bei persönlichen, familiären und sozialen Fragen und Problemlagen zur Seite stehen. Die Diakonie als christliche Nächstenliebe steht allen Menschen unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung zur Verfügung.

Losung Freitag, 11. September 2026

David und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.

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Im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf gibt es Beratungsdienste, ambulante und stationäre Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Selbsthilfegruppen und Arbeitskreise, die Ihnen bei persönlichen, familiären und sozialen Fragen und Problemlagen zur Seite stehen. Die Diakonie als christliche Nächstenliebe steht allen Menschen unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung zur Verfügung.

Losung Freitag, 11. September 2026

David und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.

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Im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf gibt es Beratungsdienste, ambulante und stationäre Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Selbsthilfegruppen und Arbeitskreise, die Ihnen bei persönlichen, familiären und sozialen Fragen und Problemlagen zur Seite stehen. Die Diakonie als christliche Nächstenliebe steht allen Menschen unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung zur Verfügung.

Losung Freitag, 11. September 2026

David und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.

1.Chronik 13,8

Aktuelles

Woche der Diakonie zeigt, was Zusammenleben ausmacht

Vielfältiges Programm im Ev.- luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf – Ehrenamtliche und Einrichtungen setzen im September ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Neustadt/Wunstorf. Begegnung, Beratung, gemeinsames Essen, Musik, Gottesdienste – und zum Abschluss sogar Salsa: Unter dem Motto „Zusammen leben“ beteiligt sich der Ev.- luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf mit einem umfangreichen Programm an der Woche der Diakonie 2026. Zahlreiche Einrichtungen, Kirchengemeinden sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende zeigen dabei, wie vielfältig diakonische Arbeit in der Region ist – und wie nah sie an den konkreten Bedürfnissen der Menschen bleibt.

„Diakonie findet nicht irgendwo statt, sondern mitten im Alltag der Menschen“, sagt Janet Breier, Kirchenkreissozialarbeiterin und zuständig für Gemeinwesendiakonie im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Das diesjährige Motto „Zusammen leben“ treffe deshalb ziemlich genau den Kern der Arbeit. „Menschen kommen zu uns mit sehr unterschiedlichen Geschichten und Bedürfnissen. Sie suchen Beratung, Unterstützung oder Gemeinschaft. Oft geht es zunächst aber ganz einfach darum, einen Ort zu haben, an dem man willkommen ist.“

Genau diese Bandbreite spiegelt das Programm wider. Vom Infostand über Beratungsangebote und Cafés bis zu Konzerten, Gottesdiensten und gemeinsamen Aktionen reicht die Woche der Diakonie im Kirchenkreis. Die Veranstaltungen beginnen bereits Mitte August und ziehen sich bis zum 14. September. Im Zentrum stehen dabei Begegnung und Beteiligung: Menschen sollen nicht nur etwas über Diakonie erfahren, sondern miteinander ins Gespräch kommen und selbst aktiv werden.

Superintendent Rainer Müller-Jödicke sieht darin eine besondere Stärke der Woche der Diakonie. „Mich beeindruckt, mit wie viel Engagement Ehrenamtliche gemeinsam mit den beruflich Tätigen diese Angebote auf die Beine stellen“, sagt Müller-Jödicke. „Diese Vielfalt entsteht nicht am Schreibtisch. Sie entsteht, weil Menschen sehen, was vor Ort gebraucht wird, Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen.“

Wie unterschiedlich das aussehen kann, zeigt das Programm: Am Freitag, 4. September, stellen sich von 9 bis 13.30 Uhr die diakonischen Angebote in Neustadt mit einem Infostand vor der Liebfrauenkirche vor. Am 8. September lädt der Masithi Chor aus Eilvese gemeinsam mit MAJA-Mandelsloh zum „Kleinen Abendkonzert“ in die St.-Osdag-Kirche nach Mandelsloh ein. In der Begegnungsstätte Silbernkamp wird am 10. September gemeinsam gekocht. Hinzu kommen unter anderem Angebote für Familien und Senioren, Cafés, Vorträge, Gottesdienste und Aktionen in Wunstorf und Idensen.

Einen Termin legt Breier den Menschen besonders ans Herz: den Salsa-Abend am Montag, 14. September, um 19 Uhr im Haus der Kirche an Liebfrauen in Neustadt. Junge Menschen und Teilnehmende aus dem Migrationszentrum Hope zeigen dort Grundschritte und erste Figuren. Das Angebot ist kostenlos. „Salsa ist vielleicht nicht das Erste, woran man beim Wort Diakonie denkt – und gerade deshalb gefällt mir dieser Abend so gut“, sagt Breier. „Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen kommen zusammen, lernen voneinander, lachen und bewegen sich gemeinsam. Viel besser kann man unser Motto eigentlich nicht mit Leben füllen.“ Gemeinsam mit Lina Marcela Vega Pinzon wird zum Mittanzen eingeladen.

Für Breier und Müller-Jödicke geht es dabei um mehr als eine Veranstaltungswoche. Steigende soziale Belastungen, Einsamkeit, Migration, finanzielle Sorgen oder die Begleitung von Familien und älteren Menschen zeigen aus ihrer Sicht, wie wichtig verlässliche soziale Strukturen vor Ort sind.

„Unsere Gesellschaft braucht Orte, an denen Menschen nicht danach gefragt werden, was sie leisten oder woher sie kommen“, sagt Müller-Jödicke. „Diakonie schafft solche Orte und bietet gleichzeitig ganz konkrete Hilfe. Deshalb ist sie ein unverzichtbarer Teil dessen, was Kirche in der Nachfolge Jesu für die Gesellschaft leisten kann.“

Beier ergänzt: „Wir erleben jeden Tag, wie groß der Bedarf an Beratung, Begleitung und Begegnung ist. Gleichzeitig erleben wir, wie viel möglich wird, wenn Menschen füreinander da sind. Genau darum geht es bei der Woche der Diakonie: nicht nur über Zusammenhalt zu reden, sondern ihn praktisch zu leben.“

Weitere Veranstaltungen finden bis Mitte September im gesamten Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf statt. Das vollständige Programm ist über die Kirchengemeinden und den Diakonieverband Hannover-Land erhältlich.

(Text: Mirko Bartels: Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf)

von links: Führt durch den Salsa-Abend: Lina Marcela Vega Pinzon mit Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier
von links: Führt durch den Salsa-Abend: Lina Marcela Vega Pinzon mit Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier

Woche(n) der Diakonie 2026 – Termine im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

  • Dienstag, 25. August, 9–13 Uhr · Wunstorf - Erste Hilfe für Senioren, Mehrgenerationenhaus – Haus der Vielfalt.
  • Freitag, 4. September, 9–13.30 Uhr · Neustadt - Infostand „zusammenleben“ vor der Liebfrauenkirche: Die diakonischen Angebote in Neustadt stellen sich vor.
  • Samstag, 5. September, 10–14 Uhr · Wunstorf - Infostand „zusammenleben“ vor der Stadtkirche.
  • Samstag, 5. September, 11–13 Uhr · Bokeloh - Kirche mit Kindern (KiMiKi): Basteln, Singen, Spielen, Essen und Beten.
  • Sonntag, 6. September, 10 Uhr · Wunstorf - Gottesdienst „Miteinander leben“, Stiftskirche.
  • Sonntag, 6. September, 11 Uhr · Idensen - Familiengottesdienst unterm Zirkuszelt, anschließend Suppe, Spielangebote, Kaffee und Kuchen.
  • 7. bis 12. September · Idensen - Aktionswoche unterm Zirkuszelt mit Cafés, Pflanzenbörse, Angeboten für Kinder, internationalem Café, Senioren-Café, Andacht, Musik und Abschlussgrillen.
  • Montag, 7. September, 17.30 Uhr · Wunstorf - Vortrag zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Mehrgenerationenhaus.
  • Dienstag, 8. September, 19 Uhr · Mandelsloh - „Kleines Abendkonzert“ mit dem Masithi Chor und MAJA-Mandelsloh, St.-Osdag-Kirche.
  • Mittwoch, 9. September, 18.30 Uhr · Wunstorf - „Film am Mittwoch“ mit anschließendem Austausch.
  • Donnerstag, 10. September · Neustadt - „Zusammenleben – zusammen kochen“, Begegnungsstätte Silbernkamp.
  • Freitag, 11. September, 10–15 Uhr · Wunstorf - „Zusammen leben, Zusammen weben“ im Kleiderladen, mit Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen.
  • Sonntag, 13. September, 11 Uhr - Ökumenischer Familiengottesdienst. Der Veranstaltungsort wird ab 1. September bekanntgegeben.
  • Sonntag, dem 13. September 17 Uhr - Dedensen-Gümmer, Spreinswinkel 4 - Punkt 5 Gottesdienst, anschließend Brot und Wein.

  • Montag, 14. September, 19 Uhr · Neustadt - Salsa-Abend mit Hope und jungen Menschen im Haus der Kirche an Liebfrauen. Menschen aus dem Migrationszentrum Hope vermitteln Grundschritte, Rhythmusgefühl und erste Figuren. Teilnahme kostenlos.

(Text und Bild: Mirko Bartels: Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf)

Woche(n) der Diakonie 2026 in Dedensen-Gümmer

Einladung zum Punkt 5 Gottsdienst

wann: Sonntag, dem 13.09.2026 um 17.00 Uhr

Ort: Seelze-Gümmer, Spreinswinkel 4

Nach dem Gottesdienst wird noch Brot und Wein angeboten.

Woche(n) der Diakonie 2026 im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

ZUSAMMEN LEBEN – so lautet das diesjährige Motto der Woche(n) der Diakonie. Ein gutes Zusammenleben zu gestalten, ist Aufgabe der Politik, der Gesellschaft, der Diakonie und jeder/jedes Einzelnen.
ZUSAMMEN ANKOMMEN – das findet in vielen diakonischen Bereichen statt, z.B. in der Willkommensarbeit mit Flüchtlingen im Willkommensort Neustadt a. Rbge. oder im Migrationszentrum Hope.
ZUSAMMEN DA SEIN – heißt es in der Begleitung schwerkranker oder sterbender Menschen. In der ambulanten und stationären Hospizarbeit sind geschulte Ehrenamtliche und Hauptamtliche da.
ZUSAMMEN EINEN WEG FINDEN – ist fast immer Inhalt der Beratungsangebote wie Soziale Schuldnerberatung, Sozialberatung usw.
ZUSAMMEN MEHR ALS ESSEN – bei den Angeboten der Mittagstische und Cafés ist die gemeinsame Kommunikation das Mehr.
ZUSAMMEN WACHSEN – und größer werden erleben werdende Eltern und Familien bspw. in der Schwangerenberatung oder in der Familienbegleitung durch „Bin da! Gemeinsam durch die ersten Lebensjahre“.
ZUSAMMEN FÜR UND WIDER – Menschen in Willkommenskreisen setzen sich immer wieder für ein gutes ZUSAMMEN ein und halten das WIDER aus.
DIAKONIE lädt ein zu praktischem Tun, zum sozialen Engagement, zur Stärkung der Zivilcourage. Seien Sie dabei, lassen Sie sich inspirieren, zeigen Sie, dass wir ZUSAMMEN viel bewegen. Wir freuen uns auf Sie!

Janet Breier & Annette Holaschke
Kirchenkreissozialarbeit/Gemeinwesendiakonie
im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

Sandra Heuer & Jörg Engmann
Geschäftsführende des Diakonieverbandes Hannover-Land

Woche(n) der Diakonie im Mehrgenerationenhaus Wunstorf

Das Mehrgenerationenhaus "Haus der Vielfalt" lädt zu Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Diakonie:

  • 05.09. – Info Stand Stadtkirche 10-14 Uhr
  • 07.09. – Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht um 17.30 Uhr - Mit der Veranstaltung soll es Ihnen leichter gemacht werden eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu erstellen und zu verstehen, denn eigentlich sollte jede volljährige Person diese Vollmacht erstellt haben. Doch viele tun sich damit schwer oder glauben, dass sie nur im fortgeschrittenen Alter wichtig wären – was so nicht richtig ist. Nach einer Einführung durch Dipl. Soz.-Päd. Elke Pietzsch wird ausreichend Zeit sein Ihre Fragen zu stellen und zu erörtern. Eintritt frei.
  • 09.09. – Film am Mittwoch um 18.30 Uhr - Feinsinniger Science-Fiction-Film über eine Berliner Archäologin, die drei Wochen lang mit einem Humanoiden zusammenlebt und herausfinden will, wo die Grenze zwischen Mensch und Maschine verläuft. Veranstaltungsort: Stadtkirche in Kooperation mit Stiftskirchengemeinde
  • 11.09. – Kaffee zur Marktzeit mit Quiz 10 Uhr
  • 11.09. – Gemeinsamer Mittagstisch 12 Uhr - In Gesellschaft schmeckt es besser. Begegnung und Austausch. Zu Gast: Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen

Stellenausschreibung

Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (m/w/d) (Dipl./ B.A.) oder eine  vergleichbar qualifizierte Person ab 1. Dezember 2026 oder später für 20 Wochenstunden, mit Dienstsitz in Wunstorf, gesucht.

Bereit für eine verantwortungsvolle und sinnstiftende Aufgabe?

Für unser Mehrgenerationenhaus - Haus der Vielfalt in Wunstorf (kurz MGH) suchen wir eine/einen neue/n Koordinator:in.

Schwerpunkte der Arbeit des MGH sind Angebote für Menschen jeden Alters und Familien - insbesondere nachbarschaftliche sowie die Selbsthilfe fördernde und generationsübergreifende Angebote.

Ihre Aufgaben

  • Koordination des Betriebes des Mehrgenerationenhauses Wunstorf
  • Planung und Management der Programmstruktur
  • Organisation und Umsetzung generationsübergreifender Angebote
  • Stetige Weiterentwicklung und Umsetzung des Konzeptes unter Berücksichtigung der Qualitätskriterien für MGHs
  • Administrative Aufgaben, u.a. bei Antragstellungen und Evaluationen
  • Gewinnung, Schulung und Begleitung von ehrenamtlichen Kräften
  • Lokale Öffentlichkeitsarbeit und Mitwirkung im ÖA Gesamtkonzept des Hauses
  • Vernetzung bzw. Kooperation des Mehrgenerationenhauses mit kirchlichen, kommunalen und relevanten sozialen Einrichtungen in und um Wunstorf

Unsere Anforderungen

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Dipl./BA) oder vergleichbare Qualifikation
  • Sicherheit und kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit Menschen unterschiedlichen Alters
  • Erfahrungen in der offenen Altenarbeit, Bildungsarbeit bzw. sozialen Gruppenarbeit
  • Erfahrungen in der Begleitung von Ehrenamtlichen
  • Kompetenzen in der Gremienarbeit
  • EDV-Kenntnisse (mind. Standardprogramme)
  • Teamfähigkeit und Organisationstalent
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Bereitschaft zur zeitweisen Arbeit an Abenden und Wochenenden
  • Führerschein
  • Identifikation mit den Zielen der Diakonie

Die Tätigkeit als pädagogische Fachkraft im Mehrgenerationenhaus der Diakonie hat einen Bezug zum evangelischen Bildungsauftrag. Daher setzen wir grundsätzlich die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen ist, für die Mitarbeit voraus.

Das bieten wir Ihnen

  • Eine unbefristete Teilzeitstelle (51% einer Vollzeitbeschäftigung / 20 Wochenstunden)
  • Sollten Sie einen größeren Stundenwunsch haben, sprechen Sie uns bitte direkt an; ggf. könnte durch weitere Stellenanteile in benachbarten Fachgebieten das Stundenvolumen aufgestockt werden.
  • Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Ein Team von über 60 engagierten ehrenamtlich Tätigen
  • Vergütung nach DienstVO i.V.m. TVöD-SuE
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Fortbildung
  • Dynamisches Arbeitsumfeld in einem kompetenten und wertschätzenden Diakonie Umfeld
  • Anteilig flexible Arbeitszeiten

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns, Sie bald kennen zu lernen.

Sollten weiterführende Fragen zu den Aufgaben, den Benefits oder dem Bewerbungsprozess aufkommen, melden Sie sich gerne bei:

Jörg Engmann und Sandra Heuer

Geschäftsführende

05109 5195-42

sandra.heuer@evlka.de; joerg.engmann@evlka.de

www.dv-hl.de

Senden Sie uns Ihre Bewerbungs-unterlagen bitte an:

bewerbung.dv-hl@evlka.de

Detaillierte Informationen darüber, wie wir Ihre personenbezogenen Daten erfassen, verarbeiten und schützen, finden Sie unter folgendem Link:
www.dv-hl.de/ueber_uns/impressum_datenschutz/datenschutzinformationen

Keine Scheu vor der Politik

Konfis und junge Ehrenamtliche treffen Neustadts Bürgermeisterkandidaten

Wie sieht Neustadt in zehn Jahren aus? Was fehlt jungen Menschen in der Stadt? Und welches Lied gehört eigentlich auf die persönliche Wahlkampf-Playlist? Eine gute Stunde lang haben Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie junge Ehrenamtliche der Evangelischen Jugend die Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten in Neustadt kennengelernt – und dabei wenig Scheu vor der Politik gezeigt.

Zu der Begegnung im Haus an der Kirche bei Liebfrauen hatten gemeinsam die Evangelische Jugend und die Kirchenkreisdiakonie eingeladen. Entwickelt und vorbereitet hatten das Format Janet Breier von der Diakonie, Merit Breier, Diakonin für junge Erwachsene im Kirchenkreis, zwei junge Ehrenamtliche und Diakon Ulf Elmhorst von der Evangelischen Jugend. Die Moderation an diesem Nachmittag übernahmen Janet und Merit Breier.

Los ging es um 16.30 Uhr mit einer ungewöhnlichen Vorstellungsrunde. Neben Name, Partei, Alter und Beruf waren auch persönliche Antworten gefragt. Welches Kinderbuch ist in Erinnerung geblieben? Welcher Song passt zum Wahlkampf? Und was würde auf einer riesigen Werbetafel am Times Square stehen, wenn dort nur eine einzige Botschaft Platz hätte? Eine Minute Zeit hatten die Kandidatinnen und Kandidaten bei der ersten Vorstellungsrunde vor den rund 70 Jugendlichen. Beim nächsten Punkt, dem sogenannten Eckenkennenlernen, blieb es sportlich: Sieben Ecken, sieben Fragen und wieder nur eine Minute Zeit bei den jeweiligen Gruppen, bevor ein beherzter Schlag auf eine Klangschale das Zeichen zum Weiterziehen gab.

„Uns war wichtig, keinen klassischen politischen Frage-Antwort-Abend zu veranstalten“, sagt Janet Breier. „Die jungen Menschen sollten mit den Kandidatinnen und Kandidaten wirklich ins Gespräch kommen können – und genau das ist bereits in der ersten Runde passiert.“

Im anschließenden World Café wurde an verschiedenen Tischen über Neustadt gesprochen. Die Themen reichten von Ehrenamt und Wahlbeteiligung über Klimaschutz bis zur Frage, wie die Stadt in zehn Jahren aussehen könnte. Die Gespräche waren angeregt – und die Jugendlichen keineswegs zurückhaltend. Zur Sprache kamen beispielsweise die eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt, die schwierige Situation beim öffentlichen Nahverkehr und teilweise wenig ansprechende Bedingungen an den Schulen. Eine Lösung für den Klimawandel fanden Jugendliche und Bürgermeisterkandidaten an diesem Nachmittag allerdings auch nicht.

„Man merkt schnell, dass Jugendliche sehr konkrete Vorstellungen davon haben, was in ihrer Stadt gut läuft und was nicht“, sagt Ulf Elmhorst. „Man muss ihnen nur den Raum geben, ihre Fragen und ihre Sicht der Dinge einzubringen.“

Auch Superintendent Rainer Müller-Jödicke war als Gast dabei und beteiligte sich an einem der Tische am World Café. Zum Abschluss fassten die Kandidatinnen und Kandidaten zusammen, was sie aus ihren jeweiligen Gesprächsgruppen mitnahmen.

Sechs der sieben Bewerberinnen und Bewerber um das Bürgermeisteramt nahmen an der Veranstaltung teil; Lisa Behme war nicht dabei. Viel Zeit blieb an diesem Nachmittag ohnehin nicht: Nach gut einer Stunde ging es für die Kandidatinnen und Kandidaten direkt weiter zur Sitzung des Neustädter Rates.

Was blieb, waren viele Gespräche – und die Erfahrung, dass zwischen jungen Menschen und Kommunalpolitik deutlich weniger Abstand liegen muss, als man vielleicht vermuten könnte.

Info:  

**Die Bürgermeisterkandidaten**

Sieben Bewerberinnen und Bewerber treten bei der Bürgermeisterwahl in Neustadt am Rübenberge an: **Rebecca Schamber (SPD), Silvia Luft (CDU), Elisabeth Knelangen (parteilos, unterstützt von Bündnis 90/Die Grünen), Benjamin Graen (FDP), Lisa Behme (Die Linke), Birgit Nowack (dieBasis) und Thomas Iseke (parteilos).**

An der Begegnung mit den Jugendlichen nahmen sechs von ihnen teil. Lisa Behme war nicht dabei. Die Bürgermeisterwahl findet am **13. September 2026** statt.

Text und Bild: Mirko Bartels: Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

Besuch der Bürgermeisterkandidaten in der Begegnungsstätte Silbernkamp

Bürgermeisterkandidaten informieren sich über Angebote und Finanzierung

Was braucht eine Stadt, damit Menschen nicht erst dann Unterstützung finden, wenn Probleme groß geworden sind? In der Begegnungsstätte Silbernkamp haben sich Bürgermeisterkandidaten der Stadt Neustadt über die Arbeit, die Angebote und die finanzielle Situation der Einrichtung informiert.

Eingeladen hatten der Diakonieverband Hannover-Land und die Begegnungsstätte. Diakonie-Mitarbeiterin Janet Breier und Begegnunsstätten-Koordinatorin Tina Heine führten durch die Räume und stellten die Angebote vor: offene Treffen, Gruppen für Kinder, Familien und ältere Menschen, Kreativ- und Bildungsangebote, Unterstützung im Alltag, Kooperationen im Stadtteil und viel Raum für ehrenamtliches Engagement.

Wie lebendig die Räume genutzt werden, zeigte sich schon während des Besuchs. In der gut ausgestatteten Küche traf sich gerade eine Gruppe zum Austausch. Die Kandidaten konnten so direkt mit Nutzerinnen und Nutzern sprechen und erleben, was die Begegnungsstätte im Alltag bedeutet: ein Ort, an dem Menschen sich kennen, Hilfe finden, Ideen einbringen und Gemeinschaft erleben.

Dabei geht es nicht nur um Begegnung, sondern auch um Prävention. Der Blick auf den prall gefüllten Belegungskalender der Einrichtung und die Art der Angebote machten deutlich, dass Orte wie die Begegnungsstätte eine vorsorgende Funktion für die Stadt haben. Niedrigschwellige Angebote wie der Silbernkamp schaffen Kontakte, stärken Nachbarschaft und binden Menschen frühzeitig ein, bevor aus Einsamkeit, Überforderung oder fehlender Unterstützung größere Problemlagen werden. Prävention sei deshalb nicht nur sozial sinnvoll, sondern auch kommunalpolitisch relevant: Was früh aufgefangen wird, muss später nicht mit deutlich höherem Aufwand repariert werden, waren sich Gäste und Gastgebende einig.

„Hier geht es nicht um ein nettes Zusatzangebot“, sagte Superintendent und Vorstandsmitglied der teilfinanzierenden Stiftung St. Nicolaistift Rainer Müller-Jödicke. „Die Begegnungsstätte ist ein Stück soziale Infrastruktur. Sie stärkt Nachbarschaft, Ehrenamt und Teilhabe, bevor aus kleinen Belastungen große Probleme werden.“

Dass diese Arbeit nicht zum Nulltarif zu haben ist, machte Diakonie-Geschäftsführer Jörg Engmann in einem kurzen Vortrag zur Kostenstruktur deutlich. Die Begegnungsstätte benötigt jährlich rund 124.000 Euro. Größter Kostenblock ist das Personal mit etwa 43 Prozent. Dabei arbeitet die Einrichtung bereits mit sehr knapper Ausstattung: Für Leitung, Koordination und die Begleitung der zahlreichen Ehrenamtlichen steht nur etwa eine halbe Stelle zur Verfügung. Knapp 30 Prozent entfallen auf Miete und Nebenkosten für die gut 200 Quadratmeter großen Räume. Hinzu kommen tägliche Reinigung, Betrieb, Material und Verwaltung.

Finanziert wird die Begegnungsstätte aus mehreren Quellen. Die Stadt Neustadt beteiligt sich mit 20.788 Euro jährlich, dieser Zuschuss ist bis 2028 zugesagt. Weitere Mittel kommen unter anderem von LeineHeimat beziehungsweise Bauverein, der Diakonie als Träger, der Liebfrauenkirchengemeinde, der Diakoniestation und dem Nikolaistift. Auch geförderte Projekte und geringe Kursgebühren tragen zur Finanzierung bei.

Trotz dieser Bausteine bleibt eine Lücke von knapp 40.000 Euro im Jahr, beschrieb Engmann. Das entspricht rund 30 Prozent des Finanzbedarfs. Diese Summe müsste am Ende die Diakonie als Träger auffangen. „Wir wollen deshalb Fundraising als zusätzliche Säule aufbauen.“ Kurzfristig werde das die Lücke aber nicht vollständig schließen können, machte Engmann deutlich.

Mehrere Kandidaten verwiesen im Gespräch auf die angespannte Haushaltslage der Stadt. Gerade deshalb, so wurde deutlich, werde die Frage nach dauerhaft tragfähigen Lösungen nicht einfacher. Denn: Über städtische Zuschüsse entscheidet am Ende der Rat der Stadt. Der Besuch machte aber einmal mehr sichtbar, worum es bei solchen Entscheidungen konkret geht: nicht um abstrakte Haushaltsposten, sondern um Orte, an denen Menschen Unterstützung, Kontakt und Gemeinschaft finden.

Der entscheidende Punkt für alle Beteiligten: Die Begegnungsstätte hat weniger ein Ausgaben- als ein Einnahmenproblem. „Bei Personal und Verwaltung bestehen kaum noch realistische Einsparmöglichkeiten, ohne Angebot, Verlässlichkeit und die Unterstützung der Ehrenamtlichen zu gefährden“, sagte Engmann. Spätestens für die Zeit nach 2028 braucht die Einrichtung deshalb eine tragfähige Perspektive.

Die Begegnungsstätte Silbernkamp steht damit exemplarisch für eine kommunalpolitische Grundfrage: Was muss eine Stadt auch in schwierigen Haushaltszeiten verlässlich ermöglichen, damit soziales Leben vor Ort nicht ausdünnt und Probleme nicht erst dann bearbeitet werden, wenn sie teuer geworden sind?

Text und Bild: Mirko Bartels (Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf)

André Lang im Gespräch mit Janet Breier (Foto: Mirko Bartels)
André Lang im Gespräch mit Janet Breier (Foto: Mirko Bartels)

Woche(n) der Diakonie 2026 "Zusammen"

Unter dem Motto "ZUSAMMEN" wird die Woche der Diakonie vom 6. - 13. September 2026 stattfinden. 
Am Sonntag, den 6. September wird diese um 10.30 Uhr mit dem niedersachsenweiten Eröffnungsgottesdienst - mit Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, und der stellv. burgdorfer Superintendentin Friederike Grote - in der Ev.-luth. Paulus KG, Berliner Ring 17, Burgdorf eröffnet.

Vorab gibt es hier schon einmal ein Interview zum Thema:

Seit über zwei Jahrzehnten beteiligt sich der Diakonieverband Hannover-Land an der Woche der Diakonie. Jahr für Jahr nutzen die diakonischen Einrichtungen und verschiedene Kirchengemeinden der fünf zum Verband gehörenden Kirchenkreise die Aktionswoche, um diakonisches Engagement sichtbar zu machen, neue Impulse zu setzen und all jenen zu danken, die sich mit Leidenschaft und Einsatz einbringen. Über die aktuellen Planungen – und über Formate, die man vielleicht nicht wiederholen möchte – hat André Lang, Referent bei der Diakonie in Niedersachsen mit Janet Breier gesprochen. Sie ist Kirchenkreissozialarbeiterin im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf und begleitet die Veranstaltungswoche in der Region Hannover seit inzwischen mehr als 18 Jahren in unterschiedlichen Funktionen.

André Lang: Ihr seid seit über zwanzig Jahren jedes Jahr aktiver Teil der Woche der Diakonie in Niedersachsen. Was motiviert Euch und wie gestaltet Ihr den jährlichen Planungszyklus?

Janet Breier: Am Jahresanfang warten alle auf den Link zur Webseite mit dem neuen Thema der Woche der Diakonie sowie den ersten Materialien des Landesverbands. Anschließend starten wir mit einem Treffen der Diakoniebeauftragten der Kirchengemeinden im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Dort rufen wir dazu auf, sich in den einzelnen Gemeinden mit dem jeweiligen Jahresthema auseinanderzusetzen.

Neu eingeführt habe ich regelmäßige Projekttreffen im Abstand von acht Wochen – zusätzlich zu den üblichen Sitzungen mit Protokoll und aktuellen Themen. Bei diesen zweistündigen Treffen arbeite ich gemeinsam mit den Diakoniebeauftragten ausschließlich an bestehenden und neuen Projekten. Wir analysieren, was gut gelungen ist und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Diese Form der Zusammenarbeit kommt sehr gut an, stärkt den Wissenstransfer zwischen den Gemeinden und lässt die Gruppe der Beauftragten weiter zusammenwachsen. Unser nächstes Projekttreffen wird sich natürlich ganz dem Thema #zusammen und der Woche der Diakonie widmen. Das empfinde ich als sehr wertvoll, und ich freue mich schon darauf.

Unser Ziel ist es, die Planungen vor den Sommerferien abzuschließen, um genügend Zeit für die Öffentlichkeitsarbeit zu haben. Der gesamte Planungszyklus erstreckt sich damit von Mitte Februar bis Mitte Juni. Bis dahin liegen uns in der Regel die Rückmeldungen der Kirchengemeinden vor, die wir in unseren Flyer aufnehmen. Verzögert eingehende Beiträge werden zusätzlich über unsere Homepage beworben.

Gibt es Herausforderungen?

Eine der größten Herausforderungen bleibt, in jeder Kirchengemeinde eine Diakoniebeauftragte oder einen Diakoniebeauftragten zu finden, die unsere Arbeit aktiv begleiten und unterstützen. In den Gemeinden, in denen dieses Amt nicht besetzt ist, gehe ich gezielt auf die Verantwortlichen zu und biete meine Unterstützung bei der Suche an.

Im vergangenen Jahr haben wir beispielsweise im Rahmen der Woche der Diakonie einen Gottesdienst gefeiert, in dem die Diakonie ganz bewusst im Mittelpunkt stand. Dabei haben wir das Amt der Diakoniebeauftragten vorgestellt und gezielt dafür geworben.

Welche Botschaft ist Euch bei einer solchen Veranstaltung besonders wichtig?

Aus Liebe. Die Liebe ist die Grundlage unseres Wirkens und für mich eine Herzensangelegenheit. Bei der Woche der Diakonie mit diesem speziellen Thema hatten wir vor drei Jahren knallrote Wachskerzen in Herzform, die wir überall im Kirchenkreis verteilt haben. Das war sehr schön.
Aus Liebe – das steht für mich für alles.

Gib es Formate, die sich bewährt haben?

Losgelöst von der Woche der Diakonie: Was immer funktioniert, ist essen. Essen ist kommunikativ. Wir haben hier in Neustadt beispielsweise das Migrationszentrum Hope. Dort begleiten wir Geflüchtete, die sich wiederum unter der Überschrift „Ich möchte etwas zurückgeben“ inzwischen oft selbst ehrenamtlich engagieren – im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Gleichzeitig möchten wir, dass die Jugendlichen der Evangelischen Jugend Menschen mit Fluchterfahrung auch einmal direkt wahrnehmen. Dafür haben wir ein Format entwickelt, bei dem Jugendliche und Geflüchtete sich beim gemeinsamen Essen begegnen. Das haben wir inzwischen dreimal durchgeführt: Es wurde bereits ukrainisch, kolumbianisch und deutsch gekocht. Entscheidend sind dabei immer das Zusammensein und das gegenseitige Kennenlernen.

Etwas zusammen machen, etwas zusammen genießen und sich dabei kennenlernen. Das ist so kostbar. Essen verbindet – egal in welchem Format. In Neustadt gibt es dafür verschiedene regelmäßige Angebote, zum Beispiel das gemeinsame Kochen in der Begegnungsstätte oder das Suppenessen am Freitagmittag im Gemeindesaal – weil niemand gerne alleine isst.

Und speziell zur Woche der Diakonie?

Ein Highlight in der Woche der Diakonie war im vergangenen Jahr unsere Spaghetti-Kirche zugunsten der Neustädter Tafel. Es hätten zwar mehr Menschen da sein können, aber diejenigen, die da waren – das war so intensiv, dass ich sagen kann: Alles richtig gemacht. Sehr unterschiedliche Menschen – auch Jugendliche – waren im Gottesdienst, haben mitgemacht und sich eingebracht. Es gab besondere Musik, und am Ende haben alle zusammen Nudeln gegessen. Das hat wirklich Freude gemacht. Ich möchte nun schauen, an welcher Stellschraube ich beim nächsten Mal drehen kann, um noch mehr Menschen zu erreichen.

Außerdem haben wir uns in der Woche der Diakonie zuletzt in Neustadt und Wunstorf mit unseren Angeboten jeweils einen ganzen Tag lang direkt vor die Stadtkirche gestellt – mit Kaffeemaschine und Sitzecke. Verschiedene diakonische Angebote waren im Stundentakt präsent. In Wunstorf war das besonders eindrücklich: An einem Samstag hatten wir durchgehend Gespräche. In Neustadt war der Zulauf an einem Montag dagegen geringer. Da steckt man manchmal nicht drin. Die Erfahrungen haben wir mit dem Diakonie- und Seelsorgeausschuss betrachtet, der diese beiden Tage auch organisiert hat.

Gibt es ein Format, das Ihr nicht noch einmal machen würdet?

Ja. Die diakonischen Abendandachten mit anschließendem Imbiss im Mehrgenerationenhaus Wunstorf und in der Begegnungsstätte Silbernkamp in Neustadt würden wir so nicht wiederholen. Es kamen wenige Menschen, meist nur der innere Zirkel, der ohnehin immer da ist. Das hat die Leute einfach nicht vom Sofa geholt.

Gibt es bereits Ideen für dieses Jahr?

Natürlich wird es wieder die klassischen Veranstaltungen geben, die einfach dazugehören. Der Open-Air-Gottesdienst oder das Frauenfrühstück mit diakonischem Input – das ist Tradition und das ist gut so.

Aber ich möchte mehr Menschen mitnehmen und insbesondere auch Jugendliche oder junge Erwachsene erreichen. Dafür braucht es immer wieder neue Ideen. Vielleicht eine Church-Night – ein anderes gottesdienstliches Format: eine dunkle Kirche, Käse und Wein, vielleicht auch ein alkoholfreier Sommercocktail, schöne Musik und eine diakonische Andacht zur Nacht. Eventuell mit unserer Jugendband, die regelmäßig Worshipnights organisiert, zu denen über hundert Gottesdienstbesucher*innen kommen. Und wenn ich an so ein Format denke, dann denke ich es gleich für Neustadt und Wunstorf. Das nehme ich in die Planung mit den Diakoniebeauftragten hinein – und ich weiß auch schon, wen ich dafür ansprechen muss. Darauf freue ich mich schon heute.

Warum sollten sich auch andere diakonische Einrichtungen und Kirchengemeinden stärker zur Woche der Diakonie engagieren?

Ich ziehe immer los und sage: Diakonie ist Kirche. Aber wo erreichen wir in der Kirche heute noch Menschen? Das sind nicht die Gottesdienste am Sonntagmorgen, sondern die vielfältigen diakonischen Angebote – unabhängig davon, ob es Gemeindediakonie oder Verbandsdiakonie ist. Diese Angebote finden aus Liebe zum Menschen statt.

Deshalb lohnt es sich hinzusehen: Wen habe ich vor Ort? Wen kann ich mitnehmen? Neben den traditionellen Formaten ist so viel mehr möglich. Die Woche der Diakonie bietet eine wunderbare Gelegenheit, Menschen zu begegnen, Neues auszuprobieren und sich gemeinsam zu zeigen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Fröhliches Zusammensein bei der 2. Babybegrüßung der Stadt Neustadt a. Rbge. und den Familien unterstützenden Angeboten des Diakonieverbandes Hannover-Land

10 Babys, 16 Eltern und zwei Gastgeberinnen – die Veranstaltung zur 2. Babybegrüßung war ein voller Erfolg. Im Garten im Haus der Kirche an Liebfrauen gab es fröhliche und informative Begegnungen.

Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen Angela Sperling und Janet Breier vom Diakonieverband Hannover-Land hatten eingeladen zu Frühstück, Begegnung, Information und Kennenlernen. Der schattige Garten war ideal für Eltern und Kinder und so kam es zu vielen Gesprächen und regen Austausch.
„Wir freuen uns, dass es auch bei der zweiten Veranstaltung der Babybegrüßung so zahlreiche Anmeldungen gab!“, so Angela Sperling, die als Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen ihre Aufgaben und Angebote vorstellte.
„Eltern begleiten, Familien orientierte Angebote und Gruppen bis zu entlastenden Gesprächen bilden das Gesamtangebot für Familien mit Kindern bis 3 Jahre im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf.“, so Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, die die Familienarbeit des Diakonieverbandes koordiniert.
Die Botschaft der Gastgeberinnen an die Eltern: „Wir sind für Sie/Euch als Familien da!“ Beide freuen sich bereits jetzt auf die 3. Veranstaltung, die mit Blick auf Neugeborene in Neustadt in den Monaten Juli bis Dezember 2026 voraussichtlich im Januar 2027 stattfinden wird.

Bei Fragen ist Angela Sperling, Stadt Neustadt/Frühe Hilfen, erreichbar unter asperling@neustadt-a-rbge.de Tel.: 05032  8451335. Als Ansprechpartnerin für die Familien unterstützenden Angebote des Diakonieverbandes ist Janet Breier unter janet.breier@evlka. Tel.: 05032 9669958 zu erreichen.

20 Jahre Begegnungsstätte Silbernkamp

Wir feiern ein Jubiläumsfest mit Straßenflohmarkt rund um die Albert-Schweitzer-Straße mit einem bunten Programm:

  • 11 Uhr Eröffnung im Garten der Begegnungsstätte
  • 12 Uhr Gedichte mit Ulrike Ostermann aus „Ein lyrischer Stadtspaziergang“
  • 13 Uhr Kindermagier Linus
  • 14 Uhr Offenes Singen mit Christiane Oltmanns von der Musikschule
  • 15 Uhr Trommlerinnen der Begegnungsstätte Silbernkamp

Sonnabend, 20. Juni, 11 bis 16 Uhr

Seit 20 Jahren ist die Begegnungsstätte Silbernkamp ein Ort für Angebote,
Gespräche und gemeinsames Leben im Quartier.
Das feiern wir – drinnen, draußen und gemeinsam mit:

Straßenflohmarkt, Bastelei und Kinderschminken, Rallye durch das Wohngebiet, Kaffee und Kuchen

 

„Wir für Neustadt“

Ehrenamtliches Engagement bewegt die Neustädter

18 Vereine und Institution u. a. aus Kultur, Sport, Stadt Neustadt a. Rbge. und Diakonieverband Hannover-Land stellten ihre Angebote mit Blick auf ehrenamtliches Engagement vor. Zahlreiche Besucher*innen fanden den Weg in den Ratssaal der Stadt Neustadt a. Rbge. und informierten sich über die Möglichkeit, in „ihrer Stadt“ ehrenamtlich tätig zu sein. Solche, die bereits ehrenamtlich tätig sind und diejenigen, die sich auf der Suche nach dem richtigen Tätigkeitsfeld befinden. Vertreter*innen der sich präsentierenden Akteure bewarben mit viel Herz ihre Angebote und berichteten über die verschiedenen Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Angeregte Gespräch, viel Austausch zwischen den Akteuren untereinander und weitere Verabredungen ließen diesen Abend erneut zu einem Erfolg werden. „Toll, wie viele Menschen mit den verschiedensten Interessen an diesem Abend den Weg gefunden haben und sich informieren!“, freuen sich Inga Heidemann, Stadt Neustadt a. Rbge. und Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier vom Diakonieverband Hannover Land. Wird es eine dritte Veranstaltung „Wir für Neustadt“ geben? Darüber werden sich beide Organisatorinnen verständigen, man darf gespannt sein.

Gemeinsam Kochen verbindet, gemeinsam Essen und gemeinsam Spielen und Spaß haben noch mehr

Bereits mehrfach wurden die Jugendlichen wunderbar bekocht, jetzt waren sie dran:
Teamerinnen und Teamer aus der evangelischen Jugendarbeit kamen zusammen mit
Ehrenamtlichen des Migrationszentrums Hope/Diakonieverband Hannover-Land. Nachdem
bereits köstliche Speisen aus der Ukraine und aus Kolumbien zubereitet wurden, gab es
diesmal „typisch deutsch“ und jugendgerecht Nudelsalat und Obstsalat, bei deren Zubereitung
viele Hände helfen konnten. Beim Schnippeln und Würzen und in kleinen Runden kamen
Menschen ganz unterschiedlichen Alters und mit ganz unterschiedlichen Lebenserfahrungen
miteinander ins Gespräch:


„Was ist Deine Lieblingsspeise ?“
„Was hast Du als Kind gern gegessen ?
„Was ist Deine Lieblingsmusik ?“
„Und was findest Du an Kirche so besonders ?“

Olena Gorodyska vom Migrationszentrum Hope, Ulf Elmhorst, Diakon, und Kirchenkreissozialar­beiterin Janet Breier freuten sich über einen besonderen Abend, der lecker war und bei dem man nebenbei neue Erfahrungen gewinnen konnte – Kochen verbindet und Gemeinsamkeit macht Hoffnung / Hope.

Kirchenkrümel- jeden Mittwoch im Haus der Kirche

Jeden Mittwoch von 9.30-11 Uhr werden die Kirchenkrümel im Haus der Kirche (An der Liebfrauenkirche5-6) angeboten.

Eltern und Kinder bis 18 Monaten sind eingeladen in gemütlicher Atmosphäre andere Eltern mit ihren Babys zu treffen, Kaffee und Tee zu trinken, sich auszutauschen etc. Das Kennenlernen von Geräuschen, Babymassage, Erleben von verschiedenen Materialien und vieles mehr können die Kleinen gemeinsam erleben. Aber auch ein Austausch zwischen den Eltern und möglichen Problemen stehen vorne an. Wöchentlich gibt es verschiedene Themen rund ums Kind und die Familie und um das eigene ICH. Der Eltern-Kind-Treff kommt den Wünschen junger Eltern entgegen.

Hier ist eine Anmeldung vor dem ersten Besuch unter begegnungsstaette-silbernkamp.neustadt@evlka.de oder 05032 8017887 nötig.

Sozialer Mittagstisch „Plaudertopf“

In der Kirchengemeinde Liebfrauen wird in einem besonderen Projekt gemeinsam gegessen, gelernt und viel gelacht. Seit September engagieren sich 12 ehrenamtlich Tätige im Projekt Mittagstisch „Plaudertopf“.

In Kooperation mit dem Diakonieverband Hannover-Land wird an drei Tagen in der Woche für jeweils 25 Kinder der Grundschule Stockhausenstraße der Mittagstisch „Plaudertopf“ angeboten. Regional und saisonal gemeinsam essen wird durch Carolina Ott und ihr ehrenamtliches Team jede Woche sichergestellt. „Mit den Kindern kommt das Lachen ins Haus der Kirche!“, sagt Carolina Ott, die jede Mahlzeit frisch zubereitet. Dabei wird sie von vielen ehrenamtlich Tätigen unterstützt beim Kochen, Auf- und Abbau und auch bei der Betreuung der Kinder. Die Zutaten kommen aus der Region. „Wir freuen uns dabei riesig über die Unterstützung vom Hofladen Nina Hauswald aus Bevensen!“, so Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, die berichtet, dass der „Plaudertopf“ auch 2026 weitergeht.

Um den Weg von der Grundschule Stockhausenstraße zum Haus der Kirche für die Kinder sicher zu gestalten, werden Mitwirkende gesucht, die dienstags, mittwochs und donnerstags die Wegbegleitung mit sicherstellen. Der Mittagstisch macht jeweils in den Schulferien Pause.

Bei Interesse an der Mitwirkung im ehrenamtlichen Team des „Plaudertopfs“ melden Sie sich bitte bei Ehrenamtskoordinatorin Olena Gorodyska, olena.gorodyska@evlka.de, T 01 51 – 22 50 54 94 oder Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, janet.breier@evlka.de, T 0 50 32 – 96 69 958.

10 Jahre Familien-Café Vielfalt – eine Feier mit besonderen Empfindungen!

Am 7. Dezember konnte das Familien-Cafè-Vielfalt 10jähriges Bestehen feiern. Genau am 7.12.2015 öffnete das Familien-Café Vielfalt, der Begegnungsort für in Neustadt lebende Geflüchtete und Neustädter*innen seine Türen im Haus der Kirche an Liebfrauen zum ersten Mal.

Jetzt wurde mit allen bisher tätigen Ehrenamtlichen gefeiert, eine Party mit den Gästen des Cafés wird im Frühsommer 2026 nachgeholt. „Ich freue mich sehr, dass es dieses Angebot nach so langer Zeit in Kooperation der Liebfrauenkirchengemeinde und dem Diakonieverband Hannover-Land noch immer gibt.“, so Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier. „Wir begrüßen montags 15 h bis 16.30 h im Saal im Haus der Kirche an Liebfrauen Menschen vieler Nationalitäten, die bei Kaffee/Tee und Gebäck miteinander ins Gespräch gehen, sich kennenlernen,  aber auch mit Neustädtern im Austausch sein können.“, so Projektverantwortlicher Dieter Jaehnke.
Ergänzt wird das Angebot durch Bildungsbausteine sowie Erkundungen im Neustädter Land. Ein Migrationsfachberater ist montags im Café vor Ort. „Bis zu 25 Kinder von 0 bis etwa 12 Jahren erfahren Spiel, Spaß und Freude.

Ein Team von derzeit etwa 20 ehrenamtlich Tätigen macht dieses besondere Angebot erst möglich und würde sich über weitere Unterstützung sehr freuen.“ wirbt Janet Breier. Auch sind Neustädter*innen eingeladen, am Kaffeetisch mit ins Gespräch zu gehen. Bei Interesse an der Mitwirkung im ehrenamtlichen Team des Familien-Cafés Vielfalt melden Sie sich bitte bei Dieter Jaehnke, dieter.jaehnke@evlka.de, T 05032 93 23 526, mobil: 0172 515 65 09 oder Kirchenkreissozialarbeiterin Janet Breier, janet.breier@evlka.de, T 0 50 32 – 96 69 958.

 

Wir für Neustadt

Danke sagen und für das Ehrenamt werben - beim Abend „Wir für Neustadt“ im Haus der Kirche an Liebfrauen war beides möglich. „Wir haben bereits viele Menschen in Neustadt, die in einem Ehrenamt beschäftigt sind. Denen möchten wir danken und andere dafür begeistern“, sagt Inga Heidemann, Leiterin der Abteilung Soziale Arbeit der Stadtverwaltung.  Gemeinsam mit Janet Breier, zuständig für die Kirchenkreisdiakonie, hat sie den Abend für Ehrenamtliche, Organisatoren und Interessierte ausgerichtet. 

„Wir wollen das Ehrenamt in Neustadt stärken, möchten bereits Aktive unterstützen und neue Ehrenamtliche gewinnen“, unterstützt Breier. Häufig sei gerade der direkte Kontakt mit den Institutionen und Vereinen besonders wichtig. „So kann man einfach und persönlich noch einmal die tatsächlichen Angebote der jeweiligen Institutionen abfragen. Nicht jeder weiß, was die einzelnen Vereine und Institutionen ganz genau machen und wie eine mögliche Unterstützung für sie aussehen kann“, sagt Breier.

Begeistert von dem Interesse der Besucherinnen und Besucher waren auch die Anbieter und Organisatoren von Ehrenämtern. „Ich habe hier in nur einer Stunde so viele wertvolle Kontakte gehabt, wie selten zuvor“, sagt Janka Fleshmann, Geschäftsführerin von Herbstzeitlos. „Wir setzen ehrenamtliche Helfer ein, um etwa Pflegepersonen zu entlasten und unterstützen damit Pflegebedürftige möglichst lang in ihrem eigenen Zuhause“, sagt sie. Diese „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ (AZUA) sind aber nicht auf ältere Menschen beschränkt. „Manchmal müssen sich die richtigen Personen nur finden. Das können dann auch schon mal etwa ein pensionierter Pädagoge und ein Kind mit Anpassungsschwierigkeiten sein, dessen Eltern Unterstützung und Entlastung benötigen“, sagt Fleshmann. 

Unter den für den ehrenamtlichen Einsatz werbenden Institutionen befanden sich das Freiwilligenzentrum, das Ehrenämter für Vereine vermittelt. Auch das Café Vielfalt und der internationale Treffpunkt Hope, beide unter dem Dach der Diakonie, waren präsent. Die Begegnungsstätte Silbernkamp, der Integrationsbeirat sowie die Sammelunterkünfte für Geflüchtete an der Goethestraße (AWO) und dem Ernst-Abbe-Ring (Fair Facilities) stellten ebenfalls ihre Angebote vor. 

Andrang gab es auch am Stand der Polizei. Kontaktbeamtin Pamela Hoffmann informierte gemeinsam mit ehrenamtlich Tätigen über die Ausbildung von Sicherheitsberatern für Senioren. „Das ist ein Thema, das immer notwendiger wird“, sagt Hoffmann. Die Palette möglicher Straftaten, die speziell ältere Menschen zum Ziel hat, wird breiter. „Da braucht es viel Informationsarbeit und Angebote, um diese, aus verschiedenen Gründen, besonders vulnerable Gruppe zu schützen“, sagt sie. 

Zudem präsentierten verschiedene Stellen der Stadt Neustadt ihre ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder. Sie suchen Unterstützung für die Arbeit mit Jugendlichen, Senioren, Menschen mit Behinderungen und Migranten.

So bot die Veranstaltung für gut zwei Stunden eine Plattform zum Austausch und zeigte auf, wie vielfältig das Ehrenamt in Neustadt ist. „Wir freuen uns darüber, dass viele Besucher die Gelegenheit genutzt haben, sich zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen“, waren sich Breier und Heidemann schlussendlich einig.

Text und Fotos: Mirko Bartels, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

Foto: Canva

Bücher machen Schule

Der Schulstart steht fast vor der Tür. Kinder werden für die neue Schule angemeldet oder wechseln die Klasse.

Viele Familien überlegen, wie sie die kommenden Ausgaben für Schulranzen, Sportkleidung und -schuhe, Bücher, Hefte, Stifte  und andere Materialien stemmen sollen. Insbesondere der Schulstart, sowie der Wechsel auf weiterführende Schulen, ist für viele Familien mit geringem oder gar keinem Einkommen eine große Herausforderung und Belastung.

Was viele nicht wissen: Die Kosten für Schulbücher und Arbeitshefte, die nicht ausgeliehen werden können, aber in der Schule benötigt werden, können zusätzlich vom Jobcenter Region Hannover oder kommunalen Sozialämtern übernommen werden.

Das ist aber nur möglich, wenn die Bücher und Arbeitshefte eine ISBN-Nummer haben.

Für eine Kostenübernahme muss lediglich ein formloser Antrag beim JobCenter der Region Hannover oder dem Sozialamt gestellt werden. Als Nachweis ist eine Liste oder Bestätigung der Schule über die zu beschaffenden Schulbücher/-hefte beizufügen.

Familien, die Bürgergeld, Sozialhilfe oder Asylbewerber-Leistungen beziehen, können die Unterstützung beantragen.

Familien mit Wohngeld, Kinderzuschlag oder mit geringem Einkommen ohne Leistungsbezug können prüfen lassen, ob sie einen Anspruch haben.

Um diese Möglichkeit bekannter zu machen und betroffene Familien zu unterstützen, plant der Diakonieverband vom 17. - 21. Juni eine Aktionswoche unter dem Motto "Bücher machen Schule", mit Beratungsangeboten vor Ort. Dort werden Ansprüche geprüft und bei der Antragstellung geholfen.

Weitere Infos zu den Beratungsmöglichkeiten und Antragsvordrucke erhalten Sie hier:

/diakonie_neustadt_wunstorf/Aktuelles

Bin da! und wellcome im Einsatz

Bin_da
Foto: Janet Breier

Mit Bin da! erhalten junge Familien Unterstützung von einer qualifizierten Ehrenamtlichen, die sie zu Haus besucht. Sie kann mit dem Geschwisterkind spielen, kann das Baby draußen schieben, kann die Mutter zum Arzt begleiten oder, oder... - der Bin da! Einsatz wird individuell gestaltet.
Außerdem kann die Ehrenamtliche helfen, Krabbelgruppen für das Baby zu finden, informierende Angebote für die Eltern heraussuchen und gemeinsam mit den Eltern die familienbegleitenden Angebote vor Ort kennenlernen.
wellcome - eine moderne Nachbarschaftshilfe - entlastet Familien in den ersten Monaten nach der Geburt ganz lebensnah. Ehrenamtliche unterstützen ein- bis zweimal pro Woche, wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbarn tun würden.

Für Termine und Anfragen – sowohl von Familien als auch interessierten Ehrenamtlichen – ist Janet Breier als Koordinatorin im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf unter 0 50 32 – 96 69 958 und per Email an janet.breier@evlka.de erreichbar.

Themen

Arme und Menschenrechte
Deutsches Institut für Menschenrechte u.a.

Armut und Menschenrechte

Wie können soziale Menschenrechte in der Grundsicherung umgesetzt werden? Dazu nehmen die Diakonie Deutschland und andere Organisationen in einer Ausarbeitung Stellung. Die Dokumentation "Wie kommen die Armen zu ihrem Recht" finden Sie hier.

Diakonie im Kirchenkreis

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Bitte nutzen Sie für einen Kontakt die folgenden Daten:

Diakonieverband Hannover-Land
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Telefon: 05031 3907